Maßnahmen (z. T. in der Durchführung, z. T. in der längerfristigen Planung)

1. Vernetzung mit städtischen Akteurinnen und Akteuren  und mit der städtischen und ländlichen Bevölkerung
  • Vernetzungstreffen mit der Ausländerbeauftragten der Stadt und mit Stadtverordneten, mit Vertretern gemeinnütziger Einrichtungen, Vereinen, Sportvereinen, mit der Volkshochschule, Freizeitanbietern, Gastronomie und sogar Vertretern des Einzelhandels
  • Schnitzeljagd  für internationale Studienanfänger, die neu in der Stadt und an der Hochschule sind, um sportlich-spielerisch die Stadt und ihre Möglichkeiten kennenzulernen – jeweils zu Beginn des Wintersemesters
  • Fotoausstellung   von und mit ausländischen Studierenden, die wir zum einen in einem Kleid oder Anzug oder sogar einer Tracht aus dem Heimatland und zum anderen in ganz normalen Sachen, die sie hier in Deutschland tragen, fotografiert werden.  Die Ausstellung wird im 2017 sowohl in der Hochschule als auch an verschiedenen Orten der Stadt gezeigt.
  • Sprachbörse für alle internationalen Studierenden, aber auch die Deutschen, die mit Hilfe eines Sprachtandems  (man hilft sich gegenseitig beim Sprachenlernen)  - Termine jeweils zu Beginn des Wintersemesters
  • Begegnungsprogramme, die von verschiedenen Clubs und Vereinen gefördert werden. Beispielsweise haben der Rotaract-Club Brandenburg und der Rotary-Club Brandenburg erklärt, dass sie ab September interessierte Studierende regelmäßig  zu ihren Meetings einladen, um das wechselseitige Kennenlernen unkompliziert zu fördern. Wer Interesse daran hat, melde sich für einen ersten Kontakt bei Heike Schulze (heike.Schulze(at)th-brandenburg.de). Alle weiteren Treffen liegen dann bereits eigener Hand und sollten keiner weiteren Förderung mehr bedürfen.   - Andere Vereine und Clubs, die gerne internationale Studierende zu sich einladen,  werden folgen und an dieser Stelle veröffentlicht.
  • Sport für Leute, die trainieren möchten. In Zusammenarbeit mit dem ASTA haben und finden wir Sportvereine für euch und stellen erste Kontakte her.
  • Wer singen kann, der singe…. In Brandenburg gibt es mehrere Chöre unterschiedlicher Güte. Da ist für viele etwas dabei, die gern singen. Von Gospel über Volkschöre bis hin zu Kantatenkreis und den Kirchenchören. Alle freuen sich über interessierte Sänger. Wir stellen gern den Kontakt her und bereiten sogar selbst einen „Projekt-Chor -  25 Jahre THB – Wir sind viele!“ vor, der 2017, dem Jubiläumsjahr zu den Festveranstaltungen auftreten soll
  • Thementage oder Vorträge ausländischer Studierende an Schulen sind geplant, die mit kleinen Aktionen wie Minisprachkursen oder Kalligraphie-Workshops und ggf. kleinen kulinarischen Kostproben aus den jeweiligen Ländern umrahmt werden
2. Internationale Studierende in den Brandenburger Medien
  • Eine Interviewreihe bzw. eine lose Folge kleinerer Zeitungsartikel mit unseren Studierenden über ihr Leben früher und jetzt, ihre Beweggründe, an der Technischen Hochschule in Brandenburg zu studieren, über ihre Ziele  und mehr. Diese Interviews werden den regionalen Zeitungen angeboten und auf den hochschuleigenen Medien veröffentlicht. Beispiel: Interview mit Roshen Punchihewa  zum Deutsch Plus Kurs.
  • Geplant sind kurze Fernsehspots im Lokalfernsehen SKB, mit denen interessante ausländische Studierende als Menschen wie du und ich präsentiert werden, die aus dem Grund bei uns an der Technischen Hochschule sind, weil sie hier lernen und arbeiten können.
3. Interkulturelle Sensibilisierung an der THB
  • Workshop-Reihe „Willkommen im Interkulturellen Raum“. Die stetig zunehmende Internationalisierung auch unserer Hochschule bringt es mit sich, dass studiumsbezogene Kommunikation immer häufiger mehrsprachig und multikulturell abläuft. Dabei entstehen unbeabsichtigt Missverständnisse, die auf unterschiedliche Erziehung und Umgangsformen, andere Bildungsentwicklungen und –ziele, differente Arbeits- und Lernstile und anderes mehr zurückzuführen sind. In drei halbtägigen  Workshops, die sich einmal nur an Studierende („Willkommen im interkulturellen Raum“, Anrechnung auf das Interkulturelle Zertifikat möglich), einmal an Lehrende der THB und Studierende („Lehre ohne Grenzen: Leitung von multikulturellen Gruppen im Studium“) und zum dritten an Mitarbeiter/innen und Studierende („Erwartung erfüllt?! Mitarbeiter/innen der THB im Austausch mit internationalen Studierenden“)   richten, sollen interkulturelle Missverständnisse geklärt und tiefergehende Handlungskompetenz erarbeitet werden. Bis Ende 2017 werden weitere Workshops stattfinden. Wir informieren Sie rechtzeitig.
  • Wettbewerb „Internationales Lieblingsessen“ oder „International Food Day“ Wir schreiben einen Rezeptwettbewerb für nicht-deutsche Rezepte aus. Die interessantesten Rezepte gewinnen und werden am „Tag des Internationalen Lieblingsessens“  in der Mensa gemeinsam mit Köchen gekocht. Dazu laden wir u.a. die Mitarbeiter/innen des Rathauses mit der Oberbürgermeisterin an der Spitze zu uns ein, aber auch die aus den umliegenden Einrichtungen wie dem Oberlandesgericht, dem Amtsgericht, dem Finanzamt und mehr. Es wird also spannend.